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          Bitte beachten Sie, da? es vor 2021 leider keine freien Termine mehr für Verlegungen gibt.

          Mehr Informationen unter "AKTUELL"

          Liebe Unterstützer_innen der STOLPERSTEINE,
          sehr geehrte Damen und Herren,

          seit Januar 2015 werden die STOLPERSTEINE und STOLPERSCHWELLEN von der gemeinnützigen ?STIFTUNG – SPUREN – Gunter Demnig“ organisatorisch und operativ geführt. Auf unserer Webseite finden Sie alle weiteren Informationen zur Stiftung. Das KunstDenkmal STOLPERSTEINE w?chst t?glich. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei all den vielen Menschen, die sich für unser KunstDenkmal und gegen das Vergessen einsetzen.
          Wir müssen natürlich immer wieder kleine Dinge justieren. Wir bitten Sie daher die nachstehenden Schritte sorgf?ltig durchzulesen, um eventuellen Missverst?ndnissen vorzubeugen.

          Schritte zum Verlegen von STOLPERSTEINEN

          STOLPERSTEINE liegen in Austria, Belgien, D?nemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Lettland, Luxemburg, Litauen, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Republik Moldau, Rum?nien, Russland,  Schweden, Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, der Ukraine und Ungarn. Seit 2017 gibt es zudem eine Stolperschwelle in Argentinien. Im kommenden Jahr wollen wir die ersten Steine in Serbien verlegen.
          Das Projekt ist im Dezember 2019 auf 75.000 verlegte Steine in fast 2.000 Kommunen in Europa angewachsen. Zudem liegen mittlerweile 25 STOLPERSCHWELLEN. Und uns erreichen immer noch viele weitere Anfragen..

          Diese Seite als Adobe PDF herunterladen: ErsteSchritte_Stolpersteine_2020.pdf

          1. Antragstellung

          Beim Bürgermeister beziehungsweise dem Rat der Stadt/Gemeinde muss eine "Genehmigung für das Verlegen von STOLPERSTEINEN im ?ffentlichen Raum" beantragt werden.
          Es empfiehlt sich Archive und Geschichtsvereine einzubinden, um n?here Informationen zu den Einzelschicksalen und den damit verbundenen historischen Quellen zu erschlie?en. In diesem Zusammenhang hat sich zudem die Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) bew?hrt.
          Au?erdem k?nnen Gewerkschaften für politische Opfer und Kirchen bzw. Jüdische Gemeinden zu religi?s verfolgten Opfern befragt werden. Und auch die Verb?nde der Roma und Sinti, die Vereine für Homosexuelle und die Opferverb?nde der Zeugen Jehovas geben Auskunft. Hintergrundinformationen für die Opfer der sogenannten Euthanasie- bzw. Krankenmorde sind zumeist in den jeweiligen Kliniken zu finden.

          Weitere Informationen k?nnen Sie erfragen

          Das online einsehbare Gedenkbuch des Bundesarchivs (http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/) sehen wir als zuverl?ssige Quelle an. Inschriften sollten im Regelfall mit den dortigen Daten übereinstimmen. Falls im Zuge der lokalen Stolperstein-Recherchen nachprüfbare oder mindestens verl?ssliche weitere oder abweichende Informationen zu Tage kommen, ist eine Rückmeldung beim Bundesarchiv unter Angabe der Quelle sehr willkommen. Bitte nutzen Sie dazu die M?glichkeit zur Rückmeldung, die Ihnen bei jedem personenbezogenen Einzeleintrag angeboten wird. Bitte beachten Sie jedoch, dass das Bundesarchiv eine Anpassung der entsprechenden Eintr?ge im Gedenkbuch nicht sofort vornehmen kann.

          Besonders wünschenswert ist zudem das Engagement von Schulen beziehungsweise das Einbeziehen von SchülerInnen in die Erarbeitung von Inschriften und die Organisation einer Verlegung. Deren Interesse ist erfahrungsgem?? sehr gro?.

          Wir m?chten Sie bitten, die Angeh?rigen der Opfer ausfindig zu machen und sie über die bevorstehende STOLPERSTEIN-Verlegung zu informieren. Viele Angeh?rigen reisen  gern zur Verlegung an, da sie die STOLPERSTEINE als einen wichtigen Teil ihrer pers?nlichen Auseinandersetzung mit dem Geschehenen empfinden. Sie finden auf unserer Homepage Hinweise, wie Sie nach Angeh?rigen recherchieren k?nnen und wie Sie Kontakt aufnehmen sollten.

          In diesem Zusammenhang m?chten wir auch darauf hinweisen, dass Sie bitte kein Geld von den Opfern oder den Angeh?rigen für die Verlegung verlangen sollten. Falls die Familien jedoch auf einer Kostenübernahme bestehen, weil es ihnen ein pers?nliches Anliegen ist, w?re dagegen natürlich nichts einzuwenden.

          Au?erdem werden in einigen Kommunen die Bewohner der H?user informiert, vor denen Stolpersteine verlegt werden. Dies ist zwar nicht zwingend notwendig, da das Trottoir der Stadt geh?rt, es kann jedoch helfen, Streit zu vermeiden.

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          2. Inschriften auf den STOLPERSTEINEN

          ein Mensch – ein Stein – ein Schicksal

          Jedes Opfer erh?lt seinen eigenen Stein. Gedacht wird mit diesem Projekt aller verfolgten oder ermordeten Opfer des Nationalsozialismus: Juden; Sinti und Roma; politisch Verfolgten; religi?s Verfolgten; Zeugen Jehovas; Menschen mit geistiger und/oder k?rperlicher Behinderung; Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Hautfarbe verfolgt wurden; als ?asozial“ verfolgte Menschen, wie Obdachlose oder Prostituierte; Zwangsarbeiter und Deserteure; ? letztlich aller Menschen, die unter diesem Regime leiden mussten.

          Unsere Voraussetzung für die Verlegung von STOLPERSTEINEN ist, dass im Gedenken die Familien wieder ?zusammengeführt" werden. Daher werden auch überlebende Familienangeh?rige an der entsprechenden Adresse einbezogen und erhalten einen Stolperstein: zum Beispiel Kinder, die in Sicherheit gebracht werden konnten; Jugendliche, die nach Pal?stina gingen; Angeh?rige, denen die Flucht gelang; KZ-überlebende; u.a. Gedacht wird auch der Menschen, die unter dem Druck der damaligen Umst?nde ihrem Leben ein Ende setzten.

          Deshalb bitten wir Sie, die Familienschicksale für die Zeit von 1933 bis Kriegsende 1945 m?glichst umfassend zu recherchieren und zu übermitteln. Es sollte in jedem Fall das Schicksal der gesamten Familie dokumentiert werden. Bitte geben Sie sowohl deportierte/ermordete als auch geflohene/ überlebende Familienmitglieder an.

          Bitte ermitteln Sie zusammen mit den Inschriften die richtige Verlegeadresse und geben Sie diese an. Die STOLPERSTEINE sollen m?glichst vor der letzten selbst gew?hlten Wohnadresse liegen – nicht an der Stelle, wo die Opfer zwangsweise einziehen mussten (wie zum Beispiel vor den sogenannten "Judenh?usern“). Ausnahmen sind im Einzelfall m?glich, müssten jedoch mit uns besprochen und abgewogen werden.

          Ein STOLPERSTEIN tr?gt meist die überschrift: HIER WOHNTE.

          Weitere M?glichkeiten sind: HIER LERNTE oder HIER LEHRTE; HIER ARBEITETE; HIER PRAKTIZIERTE (z.B. bei ?rzten) und HIER LEBTE (z.B. bei Heimunterbringung). Zudem sind auch Steine ohne überschrift m?glich.

          Folgende Daten müssen für die Inschrift recherchiert werden:

          • Vorname, Name (gegebenenfalls auch Geburtsname)
          • Geburtsjahr
          • Deportationsjahr und -ort
          • Angaben zum Schicksal.

          Als Schicksalsangabe ist m?glich: TOT oder ERMORDET; für unklare F?lle: SCHICKSAL UNBEKANNT.
          Statt Selbstmord schreiben wir FLUCHT IN DEN TOD. Den Begriff 'verschollen' verwenden wir nicht, genauso wenig wie den Begriff 'TOD', da dieser einen natürlichen Tod suggeriert. Ebensowenig verwenden wir die Begriffe 'Emigration' oder 'Auswanderung'. Dafür steht: FLUCHT + Jahr + das Zielland.

          Bitte senden Sie die Inschriften 3 Monate vor der Verlegung via Mail und als Word-Dokument an Karin Richert. Sie erhalten die Entwürfe für die Inschriften vor der Herstellung des STOLPERSTEINES nochmals zur Korrektur. Falls Fragen oder Zweifel bezüglich einer Inschrift bestehen, ber?t Karin Richert Sie gerne. Die letzte Entscheidung zu den Formulierungen der Inschriften beh?lt sich Gunter Demnig vor.
          Die Daten werden schlie?lich so in das Messingblech eingeschlagen, wie sie nach Absprache erfasst wurden.

          Ein ausführliches Statement zu den Inschriften finden Sie hier: Statement_Inschriften_2017.pdf (PDF, 2,2 MB)

          Für die Inschriften wenden Sie sich an:

          Karin Richert
          E-Mail: inschriften(at)stolpersteine.eu
          Tel.: +49 - 221 - 42 48 077

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          3. Termine für die Verlegung von STOLPERSTEINEN

          Das Interesse für Verlegungen von STOLPERSTEINEN ist sehr gro? und wir bemühen uns, allen Anfragen gerecht zu werden. Wenn Sie STOLPERSTEINE verlegen m?chten, schreiben Sie bitte eine Mail mit der ungef?hren Steinanzahl an Anna Warda.

          Einigen Sie sich bitte innerhalb der Gemeinde/Stadt auf eine(n) AnsprechpartnerIn, welche(r) mit dem STOLPERSTEINE-Team kommunizieren wird. Damit Interessierte Ihre Initiative direkt kontaktieren k?nnen, bitten wir Sie, uns Ihre Kontaktdaten zur Ver?ffentlichung auf unserer Internetseite (-> KONTAKT) zur Verfügung zu stellen. Aufgrund der neuen EU-Datenschutzbestimmung w?re es wichtig, dass aus Ihrer E-Mail klar zu erkennen ist, dass der Ver?ffentlichung zugestimmt wird (Beispiel: ?Bitte ver?ffentlichen Sie folgende Daten auf Ihrer Website…“).

          Zur Zeit müssen Sie mit einer Wartezeit von mindestens einem Dreivierteljahr rechnen. Bitte reservieren und best?tigen Sie sich erst dann einen Termin für eine Verlegung, wenn die Genehmigung der Stadt/Gemeinde zum Verlegen von STOLPERSTEINEN vorliegt und die Daten für die Inschriften ermittelt wurden. Wir m?chten so versuchen, Termin?nderungen zu vermeiden.

          Gunter Demnig verlegt die ersten Stolpersteine in neuen St?dten immer selbst. Wenn er jedoch wiederholt in einer Stadt war, sind nach Absprache auch sogenannte Gemeinschaftsverlegungen, vormals Selbstverlegungen, m?glich. Wir haben uns für diese neue Bezeichnung entschieden, da wir im Laufe der Jahre eine zunehmende Beteiligung vieler verschiedener Initiatoren und Organisatoren bei Verlegungen bemerkt haben und auf diese Weise deren Arbeit anerkennen und würdigen m?chten.

          Melden Sie aber bitte Ihre Gemeinschaftsverlegungen bei Anna Warda an, da diese – bedingt durch unsere begrenzte Arbeitskapazit?t – in unseren Terminplan aufgenommen werden müssen. Aus diesem Grund ist auch bei Gemeinschaftsverlegungen mit Wartezeit von mindestens einem Dreivierteljahr zu rechnen. Senden Sie uns bitte nach der Verlegung ein Foto der selbst verlegten Steine zu.

          Wir versuchen, die VerlegeFahrten von Gunter Demnig m?glichst sinnvoll zu gestalten, so dass diese in der Regel durch eine Region und benachbarte Orte führen.

          Aus diesem Grund wird Ihnen bei einer Terminanfrage zuerst nur der Monat genannt, in welchem die Verlegung voraussichtlich stattfinden wird. Den exakten Termin (Datum, Uhrzeit und eventuelle übernachtung) erhalten Sie von Anna Warda, wenn eine Tour durch das jeweilige Land/Bundesgebiet zusammengestellt werden konnte. Dies geschieht in der Regel sechs Monate vor der Verlegung.

          Leider lassen sich dabei Terminverschiebungen nicht immer verhindern, zum Beispiel wenn Orte kurzfristig absagen oder wetterbedingt neue Planungen n?tig sind. Infolgedessen muss meist die gesamte Fahrt neu geplant werden. Wir bitten Sie daher um Verst?ndnis, wenn sich ein Termin doch einmal ?ndern sollte.

          Für Terminanfragen wenden Sie sich bitte an:

          Anna Warda
          E-mail: termine(at)stolpersteine.eu

          Tel.: +49 – 176 – 31773607

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          4. Verlegen der STOLPERSTEINE

          Die Steine werden von Gunter Demnig m?glichst selbst eingesetzt – obligatorisch bei der Erstverlegung.

          Mit Hilfe oder Vorbereitung durch das Bauamt ben?tigt Gunter Demnig für eine Verlegestelle in der Regel max. 20 Minuten. Die Fahrtzeiten von Stelle zu Stelle müssen jeweils entsprechend einkalkuliert werden. Gunter Demnig schafft an einem Tag maximal 12 Verlegestellen.

          Beantragen Sie beim Ordnungsamt für die Zeit der Verlegung bitte eine Sonder-Nutzungsgenehmigung für Peugeot Lieferwagen VB – GD 2710.

          Bei Eintritt eines Notfalls (zum Beispiel von Krankheit, Verkehrsst?rungen bis hin zu extremen Wetterbedingungen) beh?lt sich die Stiftung – Spuren – Gunter Demnig das Recht vor, die Verlegung oder die Produktion von Stolpersteinen zu verschieben oder abzusagen. Wir bemühen uns natürlich stets allen Anfragen gerecht zu werden, da wir aber ein kleines Team sind und unerwartete Probleme nicht immer ausschlie?en k?nnen, bitten wir um Ihr Verst?ndnis.

          Wenn Sie für die Verlegung eine kleine Zeremonie oder ein Programm planen, beginnen Sie damit gern schon w?hrend Gunter Demnig verlegt. Die Gestaltung liegt in Ihren H?nden – bedenken Sie bitte nur eventuelle Fahrzeiten und Weiterfahrten von Gunter Demnig.

          Bitte richten Sie vor dem vereinbarten Verlegetermin eine Anfrage für Zusammenarbeit beziehungsweise Hilfe beim Verlegen an das Bauamt / den Bauhof ihrer Stadt.

          Anwesenheit und Hilfe des Bauamtes:

          Die Hilfe des Bauamtes ist mittlerweile unerl?sslich. MitarbeiterInnen des Bauhofes sollten bei einer Erstverlegung dabei sein, um mit Gunter Demnig die Stellen festzulegen und vorzubereiten. Bei den folgenden Verlegungen k?nnen die Verlegestellen dann selbstst?ndig – nach Absprache mit Gunter Demnig – vorbereitet werden.

          Eine Beschreibung der m?glichen Verlegeorte mit exakten Massangaben ist im Voraus sehr hilfreich, damit die richtige Ausrüstung und die entsprechenden Füllsteine sowie weiteres Material vorr?tig sind. Die Schutt- Entsorgung sollte im Vorfeld gekl?rt sein.

          Vorbereitung durch das Bauamt:

          Bei der Vorbereitung durch das Bauamt muss beachtet werden, dass die Verlegestelle mit den Initiatoren vor Ort festgelegt wird.

          Die STOLPERSTEINE werden nicht direkt vor die Hauswand gelegt, sondern ungef?hr in die Mitte des Gehweges - in der Regel direkt vor dem Eingang oder unter die Hausnummer. Sie k?nnen auch schr?g zur Fassade verlegt werden. Dies ist bei Asphalt zu empfehlen. Bitte halten Sie in diesen F?llen Rücksprache mit Gunter Demnig.

          Die STOLPERSTEINE haben ein Ma? von: 96 x 96 mm und eine H?he von 100 mm. Bitte jeweils 5 mm für die Fugen vorsehen - nicht mehr! Grunds?tzlich soll der Aushub für das Betonbett, in das die Steine eingesetzt werden, max. 12 cm tief sein. Diese Angaben entfallen nur bei Betonpflaster.

          Bitte beachten Sie, dass die STOLPERSTEINE einer Familie zusammengeh?rig angeordnet werden – mit Fugen nebeneinander (Ehepaar) oder auch übereinander (Familie/Generationen).
          Die Anordnung ist zudem abh?ngig von den ?rtlichen Gegebenheiten, z.B. der Pflasterart, der Breite des Trottoirs, etc.

          Falls STOLPERSTEINE besch?digt oder entfernt wurden, wenden Sie sich bitte an Karin Richert. Die Steine sollten m?glichst zeitnah ersetzt werden.

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          5. Patenschaften und Kosten

          Die Verlegung eines STOLPERSTEINES KOSTET € 120,-; inklusive Vorbereitungsarbeiten, Materialkosten, Fertigung und Versand/Lieferung. Die Steine werden von unserem Bildhauer Michael Friedrichs-Friedlaender (Berlin) in Handarbeit angefertigt.

          Die STOLPERSTEINE werden über Spenden und Patenschaften finanziert.

          Patenschaften k?nnen von Privatpersonen, Institutionen, Ausbildungsst?tten, Firmen und Vereinen oder Parteien übernommen werden.

          Wir arbeiten nach dem Vertrauensprinzip. Sie zahlen die Steine erst nachdem sie verlegt wurden. Frau Richert wird Ihnen die Rechnung zusenden. Bitte bei der überweisung unbedingt beachten: Rechnungsnummer angeben und den Gesamtbetrag auf einmal überweisen, nicht in mehreren Raten oder splitten.

          Je nach Verlegeroute kommen die Kosten für die übernachtung hinzu. Wenn Gunter Demnig in Ihrem Ort übernachtet, reservieren Sie bitte ein Hotelzimmer und teilen Sie uns die Anschrift mit. Bei sehr ungünstigen oder langen Fahrstrecken kann ein Fahrtkostenanteil berechnet werden.

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          6. Vortrag von Gunter Demnig

          Auf Wunsch h?lt Gunter Demnig auch einen Vortrag zum Thema 'STOLPERSTEINE – SPUREN und WEGE'. Gunter Demnig skizziert in dem Vortrag seinen künstlerischen Werdegang von 1968 einschlie?lich des Projekts STOLPERSTEINE, Der Vortrag dauert circa 50 Minuten plus anschlie?ender Diskussionsrunde. Hierbei w?re die Einladung der ?rtlichen Presse empfehlenswert.

          Der Vortrag kann sowohl vorab zur Information der BürgerInnen und/oder SchülerInnen im Vorfeld einer Stolpersteinverlegung genutzt werden als auch zur Sammlung von Spenden für das Verlegen von STOLPERSTEINEN ebenso wie begleitend zu aktuellen Stolpersteinverlegungen organisiert werden.

          Das Honorar für einen Vortrag betr?gt € 200,00 + 19% USt + evtl. übernahme der übernachtungskosten.

          Gunter Demnig h?lt den Vortrag in Form einer PowerPoint-Pr?sentation. Die Bereitstellung eines Beamers und eines Laptops sind dafür Voraussetzung. Die Pr?sentation befindet sich auf einem USB-Stick (DVD auch vorhanden) und müsste vor Beginn auf eine Festplatte gespielt werden (390 MB).

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          7. Verlegungen in Europa

          Die Verlegungen au?erhalb Deutschlands koordiniert Anne Thomas. Bitte wenden Sie sich dementsprechend mit allen Fragen zu m?glichen Terminen, der Organisation einer Verlegung oder Inschriften an Sie. M?gliche Korrespondenzsprachen sind: Englisch, Deutsch, Franz?sisch und Russisch.

          Auch für diese Verlegungen gilt eine Mindestwartezeit von ca. einem Dreivierteljahr.

          Anne Thomas
          E-mail: international(at)stolpersteine.eu

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          8. P?dagogische Konzepte

          Seit Jahren begrü?en wir sehr das Interesse von SchülerInnen an dem Projekt STOLPERSTEINE. Dank engagierter LehrerInnen sowie Schulklassen w?chst das Projekt beinahe t?glich weiter. Im Rahmen der neu gegründeten Stiftung von Gunter Demnig versuchen wir nun, diesem gro?en Interesse von Schulen bzw. Schulklassen gerecht zu werden.
          Wir m?chten InitiatorInnen, LehrerInnen und SchülerInnen unterstützen, indem wir ihnen anhand unserer langj?hrigen Erfahrung in diesem speziellen Bereich mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir k?nnen ihnen mit Recherchetipps weiterhelfen, Fragen im Vorfeld beantworten und Sie gegebenenfalls mit Ratschl?gen für ein gelungenes Rahmenprogramm bei den Verlegungen unterstützen. Wir stellen zudem gern Kontakt zu anderen Schulprojekten her und k?nnen Sie über entsprechendes Begleitmaterial informieren.

          Für Fragen zur p?dagogisches Begleitung einer Verlegung wenden Sie sich bitte an:

          Katja Demnig
          E-mail: paedagogik(at)stolpersteine.eu

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          9. STOLPERSCHWELLEN

          Es gibt Orte, an denen Hunderte; vielleicht tausende STOLPERSTEINE verlegt werden müssten, aber an denen der Platz nicht ausreicht oder die Dimension jede Vorstellungskraft sprengen würde. In diesem Fall würde sich eine STOLPERSCHWELLE anbieten.

          Auf einer STOLPERSCHWELLE kann in wenigen Zeilen dokumentiert werden, was an diesem Ort geschah. Hier sehen Sie zwei Beispiele bereits verlegter Schwellen:

           

          R?CHLINGSCHE EISEN- UND STAHLWERKE 1941–1944
          ZWANGSARBEIT FüR DEN DEUTSCHEN ENDSIEG
          TAUSENDE MüSSEN UNTER ZWANG FüR DIE DEUTSCHE RüSTUNG ARBEITEN
          UNTERERN?HRT – MISSHANDELT – ARBEITSUNFALL – KRANK
          HUNDERTE VERLIEREN IHR LEBEN

          V?lklingen, verlegt 2014

           

          HEIL- UND PFLEGEANSTALT LEIPZIG-D?SEN 1933 – 1945
          AB 1934 WURDEN HIER 604 MENSCHEN ZWANGSSTERILISIERT
          1939 – 1943 WURDEN HIER 624 KINDER IN DER 'KINDERFACHABTEILUNG' ERMORDET
          JUNI 1940 – AUG. 1941 WURDEN VON HIER AUS 860 BEHINDERTE MENSCHEN 'VERLEGT'
          ERMORDET IN PIRNA-SONNENSTEIN – 'AKTION T4'

          Leipzig, verlegt 2016

           

          Die Schwelle basiert auf den Ma?en der STOLPERSTEINE (Breite 96mm). Sie kann bis zu einem Meter verl?ngert werden. Bis zu 5 Zeilen sind m?glich. Die Verlegung erfolgt wie die der STOLPERSTEINE plano in Beton. Jede STOLPERSCHWELLE wird individuell geplant und ausgearbeitet.

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          10. Datenbank

          In 2016 haben wir damit begonnen, eine Datenbank für die Stolpersteine aufzubauen. Diese soll Ende 2018 online gehen. Unser Ziel ist es, dort m?glichst viele Inschriften, Kurzbiografien und Fotos der Stolpersteine einzupflegen. Mithilfe einer Karte und entsprechenden Suchfunktionen k?nnen dann Stolpersteine nach entsprechenden Kategorien auch online gefunden werden.

          Wir würden uns daher sehr darüber freuen, wenn Sie uns diese Informationen und Bilder von den Stolpersteinen in Ihrer Stadt zusenden k?nnten.

          Katja Demnig
          datenbank(at)stolpersteine.eu

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          11. Spenden

          Stolpersteine werden in der Regel über Patenschaften finanziert. Wenn Sie Pate eines Stolpersteines werden m?chten, wenden Sie sich an die entsprechende Stadt und schreiben Sie die dortige Initiative an. Einen überblick aller Initiativen finden Sie auf unserer Homepage.

          Natürlich k?nnen Sie unsere Stiftung auch unabh?ngig davon unterstützen.

          Für diesen Fall überweisen Sie bitte wie folgt:

          Empf?nger: STIFTUNG-SPUREN-Gunter Demnig
          Bank:Volksbank K?ln Bonn eG
          IBAN:DE91 3806 0186 4518 0470 14
          BIC:GENODED1BRS
          Verwendungszweck:Spende für die Stiftung-Spuren-Gunter Demnig

          Nur für diese ungebundenen Spenden k?nnen wir eine Quittung ausstellen. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Unterstützung!

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          12. Ansprechpartner im überblick

          Gunter Demnig
          Künstler

          E-mail:   gunter(at)gunterdemnig.de 
          Mobil:   +49 -   177 - 206 18 58
          Fax:      +49 - 2234 - 809 73 97

          Karin Richert
          Inschriften, Abrechnung, Pressefotos

          E-mail:   inschriften(at)stolpersteine.eu
          Tel.:     +49 - 221 - 42 48 077

          Anna Warda
          Terminanfragen, Projektkoordinierung & ?ffentlichkeitsarbeit

          E-mail:   termine(at)stolpersteine.eu
          Tel.:      +49 - 30 - 236 10 366

          Anne Thomas
          Organisation und Inschriften von Verlegungen im Ausland

          E-mail:   international(at)stolpersteine.eu

          Katja Demnig
          P?dagogische Konzepte & Datenbank

          E-mail: paedagogik(at)stolpersteine.eu

          Jér?me Heuper
          Betreuung der Webpr?senz (www.mfhxd13h.top)

          E-mail:   kontaktdaten(at)stolpersteine.eu

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          Schritt für Schritt

          Fotos: Karin Richert

          Verlegebeispiele STOLPERSTEINE

          Zum Vergr??ern bitte anklicken.

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          Verlegebeispiele STOLPERSCHWELLEN

          (zum Vergr??ern bitte anklicken)

          Foto: Hans Hesse

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